IDC Studie „Mobile Security in Deutschland 2017“

Apr 6, 2017 | 0 Kommentare

Warum die DSGVO vor allem Anwender betrifft

Laut der aktuellen IDC-Studie „Mobile Security in Deutschland 2017“ hat sich die Sicherheitslage im Bezug auf mobile Technologien im Vergleich zu 2015 weiter verschärft. [1] Hierzu hat das Unternehmen im Dezember 2016 256 IT-Entscheider und Anwender aus Firmen mit mehr als 100 Mitarbeitern in Deutschland befragt. [1] 65 Prozent der befragten Unternehmen berichten von Angriffen auf mobile Endgeräte. [1] Gegenüber 2015 ist das ein Anstieg um 8 Prozent. [1] Dabei ist die Dunkelziffer an unentdeckten Vorfällen nicht einmal berücksichtigt. [1] Von den Anwendern selbst droht dabei nach Meinung von 52 Prozent der IT-Verantwortlichen eine größere Gefahr als von Cyber-Kriminellen. [1]

Gefahr, die von den Anwendern selbst ausgeht, wird noch unterschätzt
Drei Viertel der von IDC befragten Organisationen bereiten sich derzeit bereits auf die neuen EU-Datenschutzvorgaben vor. [1] Damit gehen sie die Absicherung ihrer mobilen IT damit deutlich gereifter an als noch im Jahre 2015. Trotzdem warnt IDC davor, die Gefahr, die von den Anwendern ausgeht, nicht zu unterschätzen. [1] 45 Prozent der Sicherheitsvorfälle gehen laut IDC auf das Konto der Mitarbeiter, die durch unsichere Downloads oder Geräteverluste Tür und Tor für Datenklau und Phishing öffnen. [1] Die Unternehmen, die ihre Anwender umfassend für das neue Datenschutzrecht sensibilisieren, werden laut IDC am besten auf die Umsetzung der neuen Vorgaben vorbereitet sein. [1]

Strategisches Vorgehen ist gefragt
Aus Sicht der befragten Organisationen sind die Einschränkung des Datenzugriffs, angepasste Sicherheits-Policies und klar geregelte Verantwortlichkeiten die wirksamsten Maßnahmen, um DSGVO-konform zu handeln sowie die Kontrolle und Transparenz über die Verwendung von Firmeninformationen zu erhöhen. [1] IDC ist jedoch davon überzeugt, dass das bloße Aufstellen von Richtlinien oder Verboten zu kurz greift und die Anwender nicht erreicht. [1]

Gefragt ist laut IDC eine konsequente Mobile-Security-Strategie. Unternehmensführungen sollten sich nicht von Investitionskosten für Mobile-Security-Lösungen abschrecken lassen, denn nicht zu handeln kann zu verheerenden Konsequenzen führen: Strafzahlungen, Anwaltskosten, der Personaleinsatz sowie Geschäftsverluste treiben Folgekosten durch Sicherheitsbrüche in die Höhe. [1]

SECUDE hat für alle sicherheitsrelevanten Daten im SAP-Umfeld intelligente Lösungen entwickelt, die die Anwender bei der Einhaltung der DSGVO entlasten. Sie klassifizieren Informationen bei der Entstehung und sorgen dafür, dass besonders sensible Daten nicht in ungesicherte Kanäle übertragen werden können.

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Quellen:
[1] Artikel aus dem Security Insider: 
http://www.security-insider.de/mobile-sicherheitsvorfaelle-fuehren-zu-schaeden-in-sechsstelliger-hoehe-a-583326/?cmp=nl-36&uuid=D843FADD-8D57-4230-9A3C-13641EC04EB2
[2] Komplette IDC-Studie „Mobile Security in Deutschland 2017“: http://idc.de/de/research/multi-client-projekte/mobile-security-in-deutschland-2017/mobile-security-in-deutschland-2017-projektergebnisse