Unternehmen fühlen sich schlecht auf DSGVO vorbereitet

Mai 2, 2017 | 0 Kommentare

So vereinfachen Unternehmen die fristgerechte Datenbereitstellung

Die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die im Mai 2018 in Kraft treten wird, schreibt vor, dass Firmen personenbezogene Daten auf Anfrage innerhalb einer kurzen Frist lokalisieren und bereitstellen müssen. Innerhalb von 30 Tagen muss dem Antragsteller eine Kopie seiner Daten zuegehen, um bei Bedarf über deren Löschung entscheiden zu können.

Insbesondere deutsche Unternehmen fühlen sich schlecht vorbereitet
Jedes zweite deutsche Unternehmen fühlt sich nicht ausreichend vorbereitet auf diese und weitere Anforderungen der neuen DSGVO. Zu diesem besorgniserregenden Ergebnis kommt eine weltweit von Veritas durchgeführte Umfrage.[1] Für den Report wurden Anfang dieses Jahres 900 Führungskräfte in Europa, Asien und den USA befragt. Zum Zeitpunkt der Befragung waren lediglich 31 Prozent der weltweit Befragten für die DSGVO bereit. In EMEA fühlen sich Unternehmen in UK und Frankreich mit 60 Prozent am besten vorbereitet, während deutsche Unternehmen das Schlusslicht in EMEA bilden.

Mangelndes Wissen über Speicherorte
Bei vielen Unternehmen scheitert der Weg zur DSGVO-Compliance bereits am mangelnden Wissen, wo ihre Daten lagern, was sie enthalten und inwieweit sie relevant sind. 39 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Unternehmen Daten nicht treffsicher identifizieren und innerhalb ihrer IT-Landschaft lokalisieren kann.

Daten werden nicht effektiv genug verwaltet
Rund ein Drittel (32 Prozent) der Unternehmen gab an, dass ihre Organisation keine Technologie einsetze, mit der sie Daten effektiv verwalten könne. Entsprechend ist es diesen Unternehmen nicht möglich, Daten effektiv zu suchen, zu finden und zu prüfen.

Fehlende Prozesse zur Datenklassifizierung
Auch die Vorratsspeicherung von Daten ist für die meisten Unternehmen ein Problem. 42 Prozent der weltweiten Umfrageteilnehmer gaben an, keinen Prozess zu haben, nach dem Daten klassifiziert werden. Dies ist aber notwendig, um zu entscheiden, wie sensibel die Daten sind und von wem und auf welche Weise sie weiterverarbeitet werden dürfen.

So vereinfachen Unternehmen die fristgerechte Datenbereitstellung
SECUDE hat sich auf die Klassifizierung und den Schutz sensibler Daten im SAP-Umfeld spezialisiert. Mit der einzigartigen Kontextklassifikation der IT-Sicherheitslösung SECUDE HALOCORE wird der Schutzbedarf der SAP-Daten automatisch ermittelt und auf einzelnen Dateien angewendet. Das vereinfacht das Datenmanagement, erleichtert die Lokalisierung personenbezogener Daten und unterstützt Unternehmen bei der Einhaltung der neuen DSGVO-Vorgaben.

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Quellen:
[1] Veritas-Umfrage: https://www.veritas.com/de/de/news-releases/2017-04-25-veritas-study-organizations-worldwide-fear-non-compliance-with-new-european-union-data-regulation-could-put-them-out-of-business